Biografie des Betreibers und Autors von WELCOME TO THE ROBOTS 

Biography of the operator and author of WELCOME TO THE ROBOTS 

Raphael Krickow, geboren 1966 in Osnabrück. Aufgewachsen in Darmstadt.


Ab 1983 Stammgast in der Frankfurter Flughafendisco 'Dorian Gray'.


Krickow: „Schon in den Jahren zuvor mixte ich zuhause Kassetten mit der frühen elektronischen Dance-Music zusammen und "verteilte" diese auf den Schulhöfen der Stadt. Die Einnahmen teilte ich mit meinen finanziell besser dastehenden Partnern, die die Plattenkäufe mitfinanzierten.

Ab dem ersten Besuch des 'Grays' faszinierte mich die Arbeit des DJs, ohne am Anfang zu wissen, dass sich in diesem Club die Musik stark von der unterschied, die in "normalen" Discos lief. Für DM 50,- kaufte ich bei DJs wie Michael Münzing oder Ulli Brenner die begehrten Mitschnitte auf 60-Minuten Kassetten.“


Ab 1986 freier Redakteur und Rhein-Main-Korrespondent bei der ersten deutschen DJ- und Dance-Zeitung 'Network Press', dem später u.a. das Techno-Sprachrohr 'Frontpage' beigelegt wurde. Tätigkeits-Schwerpunkt war die Berichterstattung über die frühe Frankfurter Prä-Techno-Szene.


Krickow: „Da ich meine Platten in den einschlägigen Plattenläden wie z.B. bei 'Eisele' in Offenbach, 'Knie' in Wiesbaden oder 'City Music' unter dem Frankfurter Hauptbahnhof kaufte (wo 'Andreas Tomalla' (alias 'Talla 2XLC') als Verkäufer arbeitete), hatte ich schon lange guten Kontakt zur Frankfurter Szene und war über alles gut informiert. Da die Herausgeber der Zeitschrift 'Network Press' in München saßen, die Redaktion in Hamburg, und immer mehr abzusehen war, dass sich die Frankfurter DJ-, Musik- und Club-Szene zu etwas Besonderem entwickelten sollte, suchte man ein Redaktionsmitglied für diesen Bereich. Als 'Network Press'-Abonnent der ersten Tage stand ich bereits vorher in Kontakt mit der Chefredaktion.“


1987 bis 1989 freier Grafik-Designer bei der Werbeagentur 'Art-Forum'


Krickow: „Neben der Musik war schon sehr früh Grafik-Design meine große Leidenschaft. Vor allem Typographie und Logo-Gestaltung. Die Wartezeit auf den Studienplatz 'Kommunikationsdesign' in Darmstadt nutzte ich durch die frühe Bekanntschaft mit dem noch sehr elitären Apple-Macintosh-Computer als Werkzeug in Sachen 'DTP' ('Desk Top Publishing'). Ich brachte mir 'Photoshop 1.0', 'Illustrator 1.0' und 'Page-Maker 1.0' 1987 selbst bei.“


Ab 1987 DJ im Frankfurter Club 'Vogue'


Krickow: „Das 'Vogue' war das "Wohnzimmer" von 'Sven Väth' und Arbeitsplatz von 'Markus Löffel' (alias 'Marc Spoon'), der als Koch in der Club-Küche tätig war. 1988 wurde aus dem 'Vogue' das 'Omen'.“


Ab 1988 jährlicher Besuch des 'New Music Seminar' in New York City für 'Network Press'.


Krickow: „Das 'New Music Seminar' war zu dieser Zeit die bedeutendste Messe für "neue Musik" und fand regelmäßig im Juli im Marriott Marquis Hotel am Times Square in New York City statt. Damals wie heute war immer wiederkehrend das unerschöpfliche wie langweilende Thema: "Underground vs. Commerce". Viel interessanter waren eigentlich die damals noch florierende Clubszene der Stadt und die Vinyl-Läden.“


1990 bis 1992 Art Director von 'Network Press' in Hamburg.

1991 Art Director des 'Groove' Magazins in Frankfurt.


Krickow: „Anfang 1990 ging es für den Art Director-Job nach Hamburg. Zeitgleich eröffnete ich ein kleines Grafikbüro in München und pendelte einige Zeit von Nord nach Süd. Der Name des Büros war 'Untergrundgrafik' und beruht auf einer spontanen Idee von 'Markus Löffel' (alias 'Marc Spoon'), die ihm 1988 in einem Gespräch mit mir einfiel. Es ging um den Namenszusatz zu "Raphael Krickow", auf der limitierten 'Omen'-Clubkarte aus Metall, für dessen Verteilung er neben seinem Job als A&R-Manager des Frankfurter Labels 'Logic Records' zuständig war.“


1993 bis 2002 Geschäftsführender Gesellschafter der neu gegründeten Werbeagentur 'U-Agency' (später 'Die Konkurrenz') in Hamburg: entstanden aus dem ehemaligen 'Network Press' Redaktions- und Produktionsteam.

- Gründung der Musikzeitschrift 'CUT'

- Gründung der Lifestyle- und Musikzeitschrift 'BOOM' (bei 'Gruner&Jahr')

- Fachagentur für Musikmarketing und Musik-Werbekampagnen (Radio, TV, Print)

- Coverdesigns und Compilation-Konzepte für alle deutschen Major Music Companies

- 1993 Repräsentanz für diverse deutsche Musiklabel auf der 'Winter Music Conference' in Miami Beach

- 1995 bis 2001 betreuende Werbe- und Marketingagentur für das Produkt 'Bravo Hits'

- Beratung des Bundesverbandes der Phonografischen Wirtschaft

- 3D-Animationen für 'The Dome', 'Bravo TV' u.a.

- Below The Line- und Guerilla Marketing u.a. für die Marken 'Levis', 'Lee', 'Adidas', 'Reemtsma', 'Philip Morris', 'Virgin'


1994 Gründung des DJ-Duos 'The Disco Boys'

Nach mehrjähriger Organisation und Durchführung eigener House-Veranstaltungen begannen 'The Disco Boys' 1997 überregional als DJs zu arbeiten. 

Ab 2000 regelmäßige DJ-Sets bei Großveranstaltungen wie 'Mayday', 'Love Parade', 'Sensation White', 'Nature One', 'Time Warp', 'Parookaville‘ und Residencies auf Ibiza. 

2001 Auftritte bei 'TV Total', 'Top Of The Pops' und diversen anderen TV-Sendungen. 

Ab 2001 periodische Mix-Compilation-Serie 'The Disco Boys'. Bis heute eine der erfolgreichsten House-Kopplungen in Deutschland.

Ab 2003 viele internationale Auftritte (u.a. England, Rußland, Schweiz, Österreich, Ungarn, Polen, Luxemburg, Südkorea, Thailand, USA, Frankreich, Holland) und bereits 2005 eine erste kleine Tour durch China.

2005 Auszeichnung mit dem Publikumspreis 'Best House Artist' bei den 'Dance Music Awards'.

2006 Gewinn des Preises 'Best House Act' bei den 'DJM Awards'.

2010 Platinauszeichnung für die The Disco Boys Single "For You".


Krickow ist seit 1980 und nach Punk und New Wave leidenschaftlicher Anhänger elektronischer Dance-Music. Durch das Umfeld der damaligen Pionierstadt Frankfurt in Sachen elektronischer Clubmusik entwickelte er früh einen Hang zum Mythos Disc-Jockey und zur Computer-Musik. Er besitzt eine mehrere tausend Exemplare umfassende Vinyl-Sammlung von Maxi-Singles der Genre 'New Romantic', 'Synthie-Pop', 'Electro', 'New Wave', 'Italo Disco' inklusive vieler Raritäten. Außerdem sammelt er TV-, DVD- und Print-Dokumentationen und Biografien zum Thema Club-Kultur und Elektronische Musik. 

Krickow ist Autodidakt. Nach seinem Abitur 1986 studierte er nie, genoss nie eine Ausbildung und absolvierte nie ein Praktikum o.ä. Er war noch nie angestellt und schrieb noch nie eine Bewerbung.

Eins seiner Hobbies ist Reisen. Er hat bereits ca. 75 Länder besucht und war u.a. in Nepal, Tibet, in der Antarktis und in Nordkorea.

Raphael Krickow, born 1966 in Osnabrück (Germany). Grew up in Darmstadt (Germany).


As of 1983, a regular guest at ‘Dorian Gray’, the disco at Frankfurt Airport. 


Krickow: „Even in the years before (‘Dorian Gray’) I made mixed tapes of early electronic dance music at home and ‘distributed’ them on school playgrounds throughout the city. I shared the takings with my partners, who were better off than I was, and so put up the cash to buy records.  

On my very first visit to ‘Dorian Gray’ I was fascinated by the work of the DJs, even though I had no idea at the time how much their music differed from that played in ‘normal’ discos. For 50 Deutschmarks I could buy the much sought after 60-minute cassette recordings made by the likes of Michael Münzing or Ulli Brenner.“


As of 1986, freelance editor and the Rhine Main Area correspondent for the first German DJ and dance magazine 'Network Press', and later for the ‘voice of techno’ supplement 'Frontpage'. Mainly reported on the early pre-techno scene in Frankfurt.

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Krickow: „Since I bought my records in hip record stores such as 'Eisele' in Offenbach, 'Knie' in Wiesbaden, or 'City Music' beneath Frankfurt’s central train station (where ‘Andreas Tomalla’ aka ‘Talla 2XLC’ worked as a salesman), I had good contacts in the Frankfurt scene and was always well informed. The publishers of ‘Network Press’ were in Munich and its editors in Hamburg but, as the Frankfurt DJ, music and club scene was increasingly developing a unique and interesting profile, it was decided to base editorial staff there too. And I had subscribed to ‘Network Press’ since the very first issue and previously been in touch with the chief editor…“


1987–89 freelance graphic designer at the advertising agency 'Art-Forum'.


Krickow: „In addition to music, graphic design – above all, typography and logos – was one my early passions. While waiting to begin a course in ‘Communication Design’ in Darmstadt, I took advantage of my early acquaintance with what was still the very elitist Apple Macintosh computer, and got to grips with all aspects of ‘DTP’ (‘Desk Top Publishing’). I taught myself how to use ‘Photoshop 1.0’, ‘Illustrator 1.0’ and ‘PageMaker 1.0’ in 1987.“


As of 1987, a DJ in the Frankfurt club ‘Vogue’.


The ‘Vogue’ was a living room for ‘Sven Väth’ and ‘Markus 

Löffel’ (aka ‘Marc Spoon’) worked in the kitchen there as a cook. In 1988, the ‘Vogue’ became the ‘Omen’.


As of 1988, attended the annual ‘New Music Seminar’ in New York on behalf of ‘Network Press’.


Krickow: „At the time the ‘New Music Seminar’ was the most important trade fair for ‘new music’ and took place each July at the Marriott Marquis Hotel at Times Square in New York. Then as now, the inexhaustible and boring issue of ‘underground vs. commerce’ was always on the agenda. The city’s still thriving club scene and vinyl stores were much more interesting.“ 


1990–92 Art Director of ‘Network Press’ in Hamburg.

1991 Art Director of the 'Groove' magazine in Frankfurt.



Krickow: „Early 1990 I moved to Hamburg to take up the art director job, and simultaneously opened a small graphic design studio in Munich – so I had to commute between north and south for a while. The name of my studio, ‘Underground Graphics’ ('Untergrundgrafik’), was based on a brainwave of ‘Markus Löffel’, as he recalled when we were having a chat in 1988 about adding an alias to ‘Raphael Krickow’ on my limited edition metal ‘Omen’ membership card, for distribution of which he, as A&R manager for the Frankfurt label ‘Logic Records’, was responsible.“ 


1993–2002 Co-founder and Managing Partner of the Hamburg advertising agency ‘U-agency’ (reconfigured in 2005 as ‘Die Konkurrenz’), which was set up largely by the former ‘Network Press’ editorial and production team.

– Launch of the music magazine ‘CUT’

– Launch of the lifestyle and music magazine 'BOOM' (distributed by ‘Gruner & Jahr’)

– Launch of international music promotion campaigns (for radio, TV, print)

– Designed cover design concepts and compilations for all the major German music companies

– In 1993 represented various German music labels at the 'Winter Music Conference' in Miami Beach.

– From 1995–2001 took care of advertising and marketing for the product ‘Bravo Hits’

– Consultant to the German Federation of the Phonographic Industry

– 3D-animations for ‘The Dome’, ‘Bravo TV’, among others

– Below-the-line and guerrilla marketing, e.g. for the brands ‘Levis’, ‘Lee’, ‘Adidas’, ‘Reemtsma’, ‘Philip Morris’, ‘Virgin’


In 1994 co-founded the DJ duo ‘The Disco Boys’

In 1997, after several years of organizing and conducting its own House events, ‘The Disco Boys' DJ duo began touring all over Germany.

As of 2000, regular DJ sets at major events such as 'Mayday', 'Love Parade', 'Sensation White', 'Nature One', 'Time Warp', 'Parookaville‘ and residencies in Ibiza.

In 2001 appeared on ‘TV Total’, ‘Top Of The Pops’ and various other TV shows.

As of 2001, periodic ‘Disco Boys’ mix-compilation series. To date, one of the most successful House duos in Germany.

As of 2003, many international appearances (including the UK, Russia, Switzerland, Austria, Hungary, Poland, Luxembourg, South Korea, Thailand, USA, France, Holland), plus a first short tour through China as early as 2005.

In 2005 winners of the Audience Award for ‘Best House Artist’ at the ‘Dance Music Awards’.

In 2006 winners of the ‘Best House Act’ Award at the ‘DJM Awards’.

In 2010 winners of the Platinum Award for the Disco Boys single ‘For You’.


Ex-punk and new wave fan Raphael Krickow became a passionate fan of electronic dance music in the 1980s. Through the vicinity to Frankfurt, a pioneering city for electronic club music in Germany, he developed early an affinity to the DJ myth and computer generated music. His vinyl collection encompasses several thousand maxi singles from the 'New Romantic', 'synth pop', 'Electro', 'New Wave', 'Italo Disco' genres, including many rarities. He is a collector of TV, DVD and print documents and biographies relating to club culture and electronic music.

Krickow taught himself pretty much everything he knows. After leaving school with A-levels in 1986 he neither went to college, nor benefited from vocational training, internships or the like, but has never had to apply for a job owing to his on-going success as a freelancer. He loves to travel, has already visited approximately 60 countries, including Nepal, Tibet and North Korea, and also spent time in the Antarctic.

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